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GoPhish-Alternative im Jahr 2026: sicherere Phishing-Simulationen ohne Einsatz eines Angriffstoolkits

Kommerzielle Untersuchung/Lösungsauswahl für Phishing-Simulationen und Schulungen zum Sicherheitsbewusstsein

Von Autophish Team|Veröffentlicht am 2/16/2026
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Sicherheitsteams suchen aus gutem Grund nach einer „GoPhish-Alternative“: GoPhish ist bekannt, leicht zu finden und (für viele Unternehmen) verlockend, weil es eine schnelle Möglichkeit bietet, Phishing-Simulationen zu starten.

Aber die meisten Teams wollen eigentlich kein „Phishing-Toolkit“. Sie wollen ein wiederholbares Sensibilisierungsprogramm, das mit minimalem Betriebsaufwand läuft: vorhersehbare Zeitplanung, Transparenz bei der Zustellbarkeit, übersichtliche Berichterstattung und eine Governance, die nicht von einem einzigen Super-Admin abhängt.

Dieser Artikel erklärt, was du beachten solltest, wenn du GoPhish ersetzen (oder nicht einsetzen) willst – damit du messbare Sensibilisierungsergebnisse erzielen und den Betrieb am zweiten Tag (im besten Sinne) langweilig machen kannst.

Wenn ein „Open-Source-Phishing-Tool“ nicht passt

Open-Source-Phishing-Simulationstools können in einem Labor oder für sehr eng gefasste Sensibilisierungsmaßnahmen nützlich sein. Das Problem ist nicht, dass sie „schlecht“ sind, sondern dass die meisten Unternehmen ein Programm rund um das Tool brauchen.

Wenn du ein selbst gehostetes Phishing-Framework betreibst, bist du verantwortlich für:

  • Infrastruktur und Zustellbarkeit: Domains, E-Mail-Routing, Reputation und Fehlerbehebung.
  • Zugriffskontrolle und Überprüfbarkeit: Wer kann was starten, wer kann die Ergebnisse sehen und wie werden Änderungen nachverfolgt?
  • Datenverarbeitung: Welche Benutzerdaten werden gespeichert, wie lange und wie werden sie anonymisiert oder minimiert?
  • Governance: Genehmigungen, Leitplanken und dokumentierte „Was wir tun/was wir nicht tun“-Regeln.

Aus diesem Grund wechseln viele Teams von „Tools“ zu einer verwalteten Simulations- und Sensibilisierungsplattform.

Wenn du einen tieferen technischen/geschäftlichen Vergleich zwischen Open-Source- und verwalteten Ansätzen willst, fang mit diesem Leitfaden an: Open-Source-Phishing-Simulationstools vs. verwaltete Lösungen.

Was eine starke GoPhish-Alternative bieten sollte

Eine gute Alternative ist nicht nur eine Benutzeroberfläche mit Vorlagen. Es ist ein System, das sicheres, wiederholbares Training zum einfachsten Weg macht.

1) Einfache Bedienung (der wahre Grund, warum die meisten Teams von GoPhish weggehen)

GoPhish ist einfach zu starten. Schwierig ist alles, was danach kommt: Probleme mit der Zustellbarkeit, Probleme mit der Domain-Reputation, Abweichungen bei den Vorlagen, inkonsistente Berichte und Wissen, das nur in einem Kopf steckt.

Eine starke Alternative zu GoPhish sollte es einfach machen, das Programm über Monate und Jahre hinweg zu betreiben:

  • Automatisierungen: wiederkehrende Kampagnen, Erinnerungen und Folgeschulungen.
  • Vorlagenverwaltung: einheitliches Branding und Lokalisierung ohne anfällige Copy-Paste-Workflows.
  • Multi-Tenant-/Multi-Company-Unterstützung: für MSPs, Gruppen oder Tochtergesellschaften.
  • Klares Änderungsmanagement: Audit-Protokolle und vorhersehbare Konfiguration.

Wenn dein Sensibilisierungsprogramm auf Heldentaten basiert, ist es nicht skalierbar.

2) Berichterstattung, der Sicherheitsingenieure tatsächlich vertrauen

Sensibilisierungsmetriken sind bekanntermaßen leicht zu manipulieren. Das Ziel sind keine perfekten Zahlen, sondern zuverlässige Signale, die dir helfen, zu entscheiden, was als Nächstes zu tun ist.

Eine starke Plattform sollte Folgendes bieten:

  • Kohortenbasierte Analyse: Abteilungen, Rollen, Standorte und Risikogruppen – ohne das Programm zu einer Schuldzuweisungsmaschine zu machen.
  • Trendtransparenz: Ergebnisse im Zeitverlauf, damit du erkennen kannst, ob Veränderungen real sind.
  • Umsetzbare Aufschlüsselungen: Welche Szenarien, Hinweise und Kanäle (E-Mail vs. Mobilgeräte) führen zu Ergebnissen?
  • Exportierbare Nachweise: Berichte, die du mit der Geschäftsleitung und den Prüfern teilen kannst.

Wenn du ein internes Risikonarrativ aufbaust, verknüpfe dein Programm mit anerkannten Leitlinien zu Schulung und Sensibilisierung. Zum Beispiel ist NIST SP 800-50 eine seit langem etablierte Referenz für den Aufbau eines Programms zur Sensibilisierung für Sicherheit und zur Schulung.

3) Datenschutz und Datenminimierung (besonders in der EU)

Simulationen beinhalten Mitarbeiterdaten. Auch wenn du nur defensiv vorgehen willst, musst du trotzdem verantwortungsvoll mit personenbezogenen Daten umgehen.

Überprüfe:

  • Datenminimierung: Kannst du nützliche Kampagnen durchführen, ohne mehr Daten zu speichern, als du brauchst?
  • Aufbewahrungskontrollen: Kannst du historische Daten automatisch nach einem Zeitplan löschen oder anonymisieren?
  • Aggregierte Ansichten: Kannst du Teams coachen, ohne unnötig Daten auf individueller Ebene offenzulegen?
  • Transparenzunterstützung: Hilft dir die Plattform dabei, zu kommunizieren, was gemessen wird und warum?

Wenn Datenschutz für dein Unternehmen super wichtig ist, solltest du dir vielleicht auch den Ansatz von AutoPhish zum Datenschutz bei Schulungen ansehen: Datenschutzfreundliche Phishing-Schulungen.

4) Schutzmaßnahmen (wichtig, aber nicht alles)

Du brauchst trotzdem eine Plattform, die offensichtliche Fehler verhindert: unüberlegte Lockmittel, versehentliches Sammeln von Anmeldedaten oder zu breiter Zugriff auf individuelle Ergebnisse.

Achte auf:

  • Richtlinienfreundliche Standardeinstellungen: Ergebnisse, bei denen das Training im Vordergrund steht, statt einer „Gotcha”-Kultur.
  • Rollenbasierte Zugriffskontrolle: Trennung zwischen Kampagnenerstellern, Genehmigern und Berichtsbetrachtern.
  • Szenariobeschränkungen: die Möglichkeit, sensible Themen (Lohnabrechnung, Entlassungen, medizinische und rechtliche Bedrohungen) zu blockieren, wenn deine Richtlinien dies erfordern.

Die praktische Frage an den Anbieter: „Können wir unsere Richtlinien standardmäßig durchsetzen oder müssen wir uns auf Vertrauen und Stammeswissen verlassen?”

Eine pragmatische Bewertungscheckliste (verwende diese bei Anrufen mit Anbietern)

Verwende diese Fragen, um schnell festzustellen, ob eine „GoPhish-Alternative“ tatsächlich für Sensibilisierungsschulungen (und nicht nur für das Versenden von Kampagnen) entwickelt wurde:

  1. Wie ist deine Standardhaltung zu Anfragen nach Anmeldedaten? (Und können wir eine Richtlinie durchsetzen, nicht nur „Vertrauen in Administratoren“?)
  2. Können wir Genehmigungen verlangen, bevor eine Kampagne live geht?
  3. Wie verhindert ihr sensible Köderkategorien? (Lohnabrechnung, Entlassungen, medizinische und rechtliche Drohungen.)
  4. Unterstützt ihr Mobile-First-Szenarien?
  5. Können wir Ergebnisse segmentieren, ohne personenbezogene Daten übermäßig offenzulegen?
  6. Welche Nachweise können wir für die interne Governance exportieren?
  7. Wie geht man mit der Aufbewahrung und Löschung von Daten um?
  8. Wie misst man den Lernerfolg – nicht nur Klicks?

Hier kann eine Awareness-Plattform auch mit umfassenderen Sicherheits- und Compliance-Maßnahmen in Einklang gebracht werden. Man wird nicht „compliant“, indem man Tools kauft – aber man kann vertretbare, wiederholbare Prozesse und Aufzeichnungen aufbauen, die das Sicherheitsmanagementsystem unterstützen.

Wie AutoPhish Phishing-Simulationen angeht (standardmäßig einfach in der Anwendung)

AutoPhish ist für Teams gedacht, die die Ergebnisse von Phishing-Simulationen – messbares Lernen – wollen, ohne die tägliche Arbeitslast zu haben, die mit der Verwendung eines Toolkits einhergeht.

Die Grundidee ist einfach: Machen Sie das sichere, wiederholbare Programm zum Weg des geringsten Widerstands.

  • Automatisierung an erster Stelle: wiederkehrende Kampagnen und Folge-Schulungen ohne ständige manuelle Arbeit.
  • Klare Berichterstattung: Nachweise und Trends, die du mit den Beteiligten teilen kannst.
  • Unterstützung von Richtlinien: Es gibt Leitplanken, aber sie stehen nicht im Vordergrund – sie sind dazu da, dass das Programm innerhalb der Grenzen bleibt.

Mehr darüber, wie die Plattform aufgebaut ist, erfährst du hier: AutoPhish-Funktionen.

Wenn du gerade verschiedene Ansätze vergleichst, kann es hilfreich sein, mit der strategischen Frage zu beginnen: Willst du die Infrastruktur und das Risiko übernehmen oder willst du die Ergebnisse übernehmen? Viele Teams fangen mit einem Open-Source-Tool an und wechseln später, wenn sie die operative und governancebezogene Belastung spüren.

Tipps zur Umsetzung (sicher, nicht technisch)

Du brauchst keine „clevere” Simulation, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Konsistenz und Klarheit sind wichtiger als Neuheit.

  • Beginne mit transparenten Leitplanken: Leg fest, welche Szenarien erlaubt sind, was tabu ist und wie die Ergebnisse genutzt werden.
  • Führe kleine, häufige Übungen durch: Kürzere Zyklen sorgen für schnelleres Lernen und sauberere Trenddaten.
  • Coache Manager, nicht nur Einzelpersonen: Muster auf Teamebene sind in der Regel der Ort, an dem Prozesskorrekturen stattfinden.
  • Schließ den Kreis: Jede Kampagne sollte zu einer konkreten Maßnahme führen (Schulungsmodul, Prozessoptimierung, Aktualisierung der Kommunikation).

Zwei Absätze Richtlinien können dir monatelange interne Reibereien ersparen.

FAQ

Macht eine verwaltete Plattform Simulationen weniger realistisch?

Nicht unbedingt. Der Sinn von Realismus besteht darin, Erkennung und sicheres Verhalten zu vermitteln, nicht darin, zu zeigen, wie weit ein Angreifer gehen könnte. Die besten Programme schaffen einen Ausgleich zwischen Realismus und klaren ethischen und operativen Grenzen.

Was sollten wir neben der Klickrate noch messen?

Die Klickrate ist ein schwacher Indikator. Berücksichtigen Sie die Melderate, den Abschluss von Folgeschulungen, Verbesserungen bei wiederholter Exposition und szenariospezifische Ergebnisse. Die beste Kennzahl ist die, die Ihre nächste Entscheidung beeinflusst.

Können Phishing-Simulationen bei der Rechenschaftspflicht gemäß ISO 27001, NIS2 oder DSGVO helfen?

Schulungs- und Sensibilisierungsprogramme unterstützen oft die Erwartungen an die Sicherheits-Governance, sind aber kein Shortcut zur Compliance. Konzentriere dich auf den Aufbau eines dokumentierten Prozesses: Rollen, Genehmigungen, Aufbewahrung, Berichterstattung und kontinuierliche Verbesserung. Das macht das Programm vertretbar.

Bist du bereit für sicherere Phishing-Simulationen?

Wenn du nach einer Alternative zu GoPhish suchst, weil du weniger Aufwand und mehr messbares Lernen willst, ist AutoPhish genau das Richtige für dich.

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Bildnachweis: Stomchak, CC BY-SA 3.0, Quelle: Wikimedia Commons – Datei:Phishing.JPG


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