Neuer Kanal: QR / Quishing

Trainiere dein Team, jeden QR-Code zu hinterfragen

Führe realistische Quishing-Simulationen ausschließlich mit der Identität deines Unternehmens und internen Abteilungen per E-Mail und mit Druckmaterialien durch. Miss Scans und vermittle sofort die Warnsignale.

Warum Quishing-Simulationen wichtig sind

QR-Code-Phishing verlagert die Entscheidung weg von vertrauten Linkprüfungen auf das Smartphone. Trainiere diesen Scan-zuerst-Reflex, bevor Angreifer ihn ausnutzen.

Den Scan-zuerst-Reflex testen

Ein QR-Code verbirgt sein Ziel bis zum Scan. Miss, ob Mitarbeitende innehalten, den Kontext prüfen und unerwartete Aufforderungen erkennen.

QR-Code-Köder per E-Mail simulieren

Versende zielpersonenspezifische QR-Codes in realistischen, KI-unterstützten Phishing-Mails – ohne verräterischen Textlink, der die QR-Phishing-Übung entlarvt.

Physische Räume einbeziehen

Erstelle druckbare QR-Phishing-Materialien für benannte Orte wie Büro, Empfang, Infoboard oder Veranstaltung und vergleiche Scans nach Platzierung.

QR-Risiken klar auswerten

Erfasse QR-Scans als eigene Interaktion statt als normalen Linkklick; E-Mail-Zustellung und Öffnungen bleiben Transportkennzahlen.

Im Moment des Risikos schulen

Zeige nach einem Scan QR-spezifische Warnsignale wie unerwartete Aufforderungen, verborgene Ziele, unpassenden Kontext und Zeitdruck.

Eine Awareness-Plattform nutzen

Quishing läuft neben E-Mail-Phishing- und SMS-Smishing-Kampagnen – mit denselben Ziellisten, Zeitplänen, Landingpages, Berichten und Trainingsabläufen.

QR-Code-Phishing erklärt

Was ist Quishing?

Quishing – kurz für QR-Code-Phishing – ist ein Phishing-Angriff, der statt eines sichtbaren Links einen QR-Code nutzt, um ein schädliches Ziel auszuliefern. Weil die URL in einem Muster aus Punkten steckt, kann die Zielperson sie nicht per Hover prüfen oder eine falsch geschriebene Domain erkennen. Ein Scan ist ein Vertrauensakt – und Quishing-Angriffe sind darauf ausgelegt, genau diesen Reflex auszunutzen.

Ein QR-Phishing-Angriff wechselt zudem das Gerät. Der Köder trifft oft auf dem Arbeitsrechner ein, doch der Scan passiert auf dem privaten Smartphone – außerhalb der Reichweite von E-Mail-Gateways, URL-Umschreibung und Endpoint-Schutz. Auf dem kleinen Display ist eine gefälschte Login-Seite schwerer zu prüfen, sodass ein schädlicher QR-Code, der im Browser aufgefallen wäre, ungehindert durchrutscht.

QR-Codes erscheinen heute auf Paketen, Rechnungen, Parkautomaten, Speisekarten, Plakaten und MFA-Aufforderungen – ein QR-Code-Betrug fügt sich damit nahtlos in den Alltag ein. Quishing-Simulationen machen aus diesem Scan-zuerst-Reflex messbare, lehrreiche Momente, bevor ein echter Angreifer eure Leute erreicht.

Digitale und physische Zustellung

Ein Quishing-Programm, zwei realistische Oberflächen

Teste gezielte Postfach-Angriffe und anonyme QR-Code-Platzierungen in der realen Welt, ohne deine Awareness-Daten auf getrennte Tools zu verteilen.

QR-Code-Simulationen per E-Mail

Jede empfangende Person erhält einen individuellen QR-Code in einer QR-fähigen Phishing-Simulationsmail. Scans lassen sich der Zielperson zuordnen und laufen durch denselben gebrandeten Landing- und Schulungsablauf wie andere AutoPhish-Kampagnen.

Druckbare Standort-Simulationen

Erzeuge stabile, druckfertige QR-Phishing-Materialien für benannte Kampagnenstandorte. Anonyme Scans bleiben Signale auf Platzierungsebene, damit Berichte niemanden identifizieren, der nur ein öffentliches Plakat gescannt hat.

Beide Oberflächen, eine Kampagne

Kombinierte E-Mail- und Print-Simulationen

Führe per E-Mail versendete QR-Codes und gedruckte QR-Plakate gemeinsam in einer einzigen Quishing-Kampagne aus. Vergleiche Postfach-Angriffe und Scans an physischen Platzierungen nebeneinander, behalte die Zuordnung auf Zielpersonen- und Standortebene bei und berichte das gesamte QR-Phishing-Bild aus einem Dashboard.

Interne Arbeitsplatz-Simulationen

Glaubwürdige interne QR-Code-Szenarien

Übe QR-Köder von vertrauten internen Teams, während jede Simulation innerhalb der Identität deines Unternehmens bleibt.

Firmenveranstaltungen & Gutscheine

Eine interne Einladung oder Mitarbeiterprämie bittet per QR-Code um Anmeldung, Teilnahmebestätigung oder Einlösung eines Benefits.

MFA & Passwort-Resets

Eine interne Nachricht von IT oder Security fordert dringend zur Neueinrichtung der Multi-Faktor-Authentifizierung oder zum Passwort-Reset per QR-Code auf und leitet auf eine gefälschte SSO-Seite.

Richtlinien & Schulungen

Eine Nachricht von HR, Compliance oder Weiterbildung fordert per QR-Code zur Bestätigung einer Richtlinie, Kursanmeldung oder Zertifikatsabholung auf.

Besucherregistrierung

Ein interner Hinweis von Empfang oder Facility Management bittet Mitarbeitende per QR-Code, einen erwarteten Besucher oder Dienstleister anzumelden oder zu bestätigen.

HR- & Benefits-Portale

Ein QR-Code in einer HR- oder Lohn-Mail lockt mit Benefits-Update oder E-Signatur und stiehlt Unternehmenszugangsdaten über ein geklontes Login.

Gäste-WLAN & Onboarding

Ein interner Gästezugang-Hinweis von IT oder Facility Management am Empfang führt per QR-Code an ein unsicheres Ziel statt ins echte Netz.

Von der QR-Idee zum messbaren Lernen

Baue, platziere und bewerte eine QR-Code-Phishing-Simulation im selben Kampagnen-Workflow wie deine anderen Awareness-Kanäle.

1

Szenario und Oberflächen wählen

Erstelle eine Quishing-Kampagne, wähle einen realistischen QR-Call-to-Action, füge eine Zielliste für E-Mail hinzu und definiere druckbare Standorte, die du testen willst.

2

QR-fertiges Material prüfen

Prüfe die E-Mail ohne rohe Ausweichlinks und erzeuge druckfertiges QR-Material für jeden gespeicherten Standort, bevor die Kampagne die Lernenden erreicht.

3

Starten, messen und schulen

Verfolge zielpersonenbezogene und standortbezogene QR-Scans getrennt, prüfe kanalbewusste Berichte und schärfe genau die Quishing-Warnsignale, die Lernende übersehen haben.

Sichere Simulationsziele von Grund auf

Quishing-Übungen sollen Vorsicht vermitteln, ohne eine unkontrollierte QR-Weiterleitung oder irreführende personenbezogene Daten einzuführen.

QR-Code-Ziele nutzen undurchsichtige AutoPhish-Simulationslinks statt beliebiger externer URLs.

Ungültige, gelöschte, abgelaufene, nur als Entwurf vorhandene oder inaktive QR-Links scheitern sicher.

Zielpersonen-Scans und anonyme Standort-Scans werden als unterschiedliche Nachweisarten berichtet.

Wahrscheinlich automatisierter Scanner-Verkehr lässt sich von menschlichen Interaktionen trennen.

Unternehmenseigene Kampagnen- und Scan-Daten bleiben mandantengetrennt.

EU-gehostete Infrastruktur unterstützt DSGVO-konforme Awareness-Programme und Berichte.

Quishing-Simulation: FAQ

Was ist Quishing?
Quishing ist QR-Code-Phishing – ein Phishing-Angriff, der einen QR-Code nutzt, um das schädliche Ziel zu verbergen oder auszuliefern. Der Code kann in einer E-Mail, auf einem Plakat, in einem Dokument, auf einer Paketbenachrichtigung oder einem Schild erscheinen. Der Scan verlagert die Person auf ein Smartphone, wo das Ziel vor dem Öffnen schwerer zu prüfen ist.
Wie unterscheidet sich Quishing von normalem Phishing?
Klassisches Phishing zeigt einen anklickbaren Link, den man per Hover prüfen kann. Ein QR-Code-Phishing-Angriff ersetzt diesen Link durch ein scannbares Bild – die URL ist bis zum Scan unsichtbar, die Aktion wandert meist aufs private Handy und umgeht oft E-Mail-Linkprüfung und Endpoint-Schutz.
Sind QR-Codes gefährlich?
Ein QR-Code ist nur so sicher wie das Ziel, das er kodiert. Schädliche QR-Codes können zu Zugangsdaten-Sammelseiten, betrügerischen Zahlungsportalen oder feindlichen App- und Profil-Installationen führen. Quishing-Awareness-Training lehrt, Kontext und Ziel vor jedem Scan zu prüfen.
Wie funktioniert eine Quishing-Simulation in AutoPhish?
AutoPhish erzeugt einen undurchsichtigen Simulations-QR-Link, platziert ihn in einer QR-fähigen E-Mail oder in Druckmaterial, erfasst gültige Scans und führt die Lernenden durch den bestehenden Simulations-Landing- und Schulungsablauf.
Kann ich sowohl per E-Mail versendete als auch gedruckte QR-Codes testen?
Ja. Eine Quishing-Kampagne kann zielpersonenspezifische QR-Codes per E-Mail versenden und druckbare QR-Phishing-Materialien für benannte Orte erzeugen. Beide Oberflächen teilen sich eine Kampagne, behalten aber jeweils das passende Zuordnungsmodell.
Wie können Mitarbeitende QR-Code-Phishing vermeiden?
Behandle unerwartete QR-Codes wie unerwartete Links: prüfe, wer wirklich fragt, sei bei Dringlichkeit sowie Zahlungs- oder Login-Aufforderungen misstrauisch, bestätige die Ziel-Domain vor der Eingabe von Zugangsdaten und nutze einen Scanner mit URL-Vorschau. Regelmäßige Quishing-Simulationen machen daraus verlässliche Gewohnheiten.
Kann ein Plakat-Scan Mitarbeitende identifizieren?
Nicht von allein. Ein Standort-Scan ist anonym und wird auf Kampagnen- und Platzierungsebene berichtet. Er wird erst dann zu einem personenbezogenen Ergebnis, wenn sich die lernende Person später über den Simulationsablauf selbst identifiziert.
Was misst das Quishing-Reporting?
Berichte weisen QR-Scans als eigene Kennzahl aus, behalten E-Mail-Zustellung und Öffnungen als Transportkennzahlen, trennen zielpersonenbezogene Scans von Standort-Aktivität und unterstützen Kanalfilter für E-Mail, SMS und Quishing.
Kann ich Quishing-Kampagnen über die API automatisieren?
Ja. Die öffentliche AutoPhish-API v1 unterstützt das Erstellen und Aktualisieren von Quishing-Kampagnen, das Erzeugen von Druckmaterialien und das Abrufen QR-bewusster Berichte – abhängig von Tarif-Berechtigung und API-Rechten des Unternehmens.

Ergänze dein Awareness-Programm um QR-Code-Phishing

Teste Postfach und physischen Arbeitsplatz von einer Plattform aus und mach aus jedem riskanten Scan messbares Lernen.